Fazit

In den vergangenen Blogbeiträgen konnten wir uns einen guten Überblick über die Thematik vom Datenschutz von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz verschaffen. Im letzten Beitrag sollen noch einmal die wichtigsten Punkte zusammengefasst werden. Danach werfen wir einen kurzen Blick in die Zukunft.

Wie die JAMES-Studie 2014 bestätigt, ist das Internet ein allgegenwärtiger Begleiter von Jugendlichen, was auch auf die hohe Smartphone-Dichte zurückzuführen wäre. Social Media spielen bei ihnen eine sehr grosse Rolle. Diese rasante Entwicklung geht Hand in Hand mit der Frage, ob sich parallel auch eine entsprechend hohe Medienkompetenz entwickelt hat. Dass diese Frage sich nicht nur für Kinder und Jugendliche stellt, sondern auch Erwachsene, zeigten die vergangen Beiträge klar auf. Denn Kinder und Jugendliche müssen sich nicht nur vor Drittpersonen Weiterlesen

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(Un)Sichere Passwörter: Tipps und Tricks für ein gutes bzw. schlechtes Passwort

Zum Schutz persönlicher Daten ist es wichtig ein sicheres Passwort zu haben. Denn Passwörter benötigt man bei jeder Anmeldung: sei dies beim Einstieg in den Computer, beim Login ins E-Mail-Konto oder dem Facebook-Profil. Da nicht nur Kinder und Jugendliche davor betroffen sind, können auch Erwachsene in unserem heutigen Blogeintrag etwas lernen. Denn heute dreht sich alles um das Thema Passwörter: wir geben einige Tipps zu einem sicheren Passwort, zählen aber auch mehrere NoGo’s für Passwörter auf, die man auch besser befolgen sollte.  Doch zuerst allgemeine Weiterlesen

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Tipps für Eltern: Vorbildfunktion und Aufklärung

Wie bereits erwähnt bietet die Webseite www.jugendundmedien.ch eine Übersicht über das Informations- Schulungs- und Beratungsangebot in der Schweiz. Die Datenbank kann auch zielgruppenspezifisch durchsucht werden, also auch nach Angeboten für Eltern.
Nicht nur die Kinder und Jugendlichen sollen sich Medienkompetenz aneignen, sondern auch die Eltern, denn Kinder und Jugendliche brauchen Vorbilder an denen sie sich in einem verantwortungsvollen Umgang mit den digitalen Medien orientieren können. Darunter ist nicht nur der technische Aspekt, sondern auch der kritische Umgang mit solchen Medien, v.a. dem Internet und dem Handy, zu verstehen. (Jugend und Medien des Bundesamtes für Sozialversicherungen 2015f) Denn Weiterlesen

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Technische Schutzmassnahmen: Filterprogramme & Co.

Das Internet ist mittlerweile aus den Köpfen der Kinder und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Sie nutzen das Internet um Schulaufgaben zu lösen, Referate zu schreiben, Musik zu hören. Doch leider lauern aber auch viele Gefahren im Netz, von denen wir bisher einige vorgestellt haben. Immer mehr Eltern sind sich der vielfältigen Gefahren bewusst, die den Kindern und Jugendlichen drohen und möchten diese so gut wie möglich davor schützen. Dazu gibt es verschiedene technische Hilfsmittel, die das Internet sicherer für Kinder und Jugendliche machen. Einige dieser Hilfsmittel möchten wir jetzt vorstellen.

Filterprogramme: Filterprogramme ermöglichen den Eltern, den Zugriff auf nichtjugendfreie Inhalte wie Weiterlesen

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Präventionsarbeit allgemein: Kinder- und Jugendmedienschutz in der Schweiz

Der ständige Umgang mit dem Internet birgt, wie in den vorangegangen Beiträgen beschrieben, viele Risiken. Prävention ist dabei ein wichtiges Mittel um dem vorzubeugen. Das hat auch der Bund erkannt und lancierte 2011 (bis 2015) ein nationales Programm:

„Das Nationale Programm Jugendmedienschutz und Medienkompetenzen wurde Anfang 2011 unter der Federführung des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) und unter Beizug der interessierten Bundesstellen, der Kantone und der Medienbranchen lanciert. Ziel dieses Programms ist es, Kinder und Jugendliche an eine verantwortungsvolle Nutzung von audiovisuellen, elektronischen und interaktiven Medien heranzuführen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen in erster Linie die Bezugspersonen der Kinder und Jugendlichen wie Eltern, Lehr- und Betreuungspersonen in ihrer Begleit- und Erziehungsfunktion gestärkt werden.“ (Feller-Länzlinger 2012, S. V)


(Jugend und Medien 2012)

Zunächst wurde 2011 zum Weiterlesen

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Cloud, Apps, Online-Shopping etc., alles Datensammler

Viele Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, gehen zu locker mit ihren Daten um. Sie shoppen online, mailen, twittern, nehmen an Gewinnspielen teil, melden sich für Newsletter an und und und (Florian Buschbacher 2015). Die allgemeinen Geschäftsbedingungen werden meistens nicht mal gelesen, sondern einfach akzeptiert. Dass die Unternehmen dann oft im Besitz der persönlichen Daten sind, ist den meisten gar nicht bewusst. Unternehmen setzen Erkenntnisse aus gesammelten und analysierten Daten ein, um neue Strategien zu entwickeln, neue Märkte durchzusetzen, neue Kunden aufzudecken. Nicht umsonst sagt man, die Daten sind die Währung der Zukunft (IBM 2013, S. 3). Im heutigen Blogeintrag behandeln wir zwei der grossen Bereiche der Datensammlung ein Weiterlesen

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Livestreaming: Chatroulette & YouNow

Sich per Live-Cam von fremden Menschen beobachten lassen, hört sich nicht gerade verlockend an. Doch genau das ist der neuste Trend von Kindern und Jugendlichen. So genannte Chatroulettes oder das boomende YouNow ermöglichen genau das.

Chatroulette ist eine Internet-Plattform, bei der sich jeder einloggen kann. Man braucht nur einen Computer bzw. Laptop mit Webcam. Per Zufallsgenerator wird einem dann ein fremder Gesprächspartner zugewiesen, mit dem man sich dann per Mikrofon oder Tastatur austauschen kann. Die Webcam bleibt aber die ganze Zeit über eingeschaltet. Die Beteiligten können die Unterhaltung jederzeit mit einem Tastenklick beenden, und bekommen direkt den Weiterlesen

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Gesichtserkennung bei Facebook

Foto hochalden und sofort werde die darauf abgebildeten Personen erkannt und markiert? Die Gesichtserkennung macht dies möglich. Die Gesichtserkennung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Nicht nur im Kriminalitätsbekämpfungs-Bereich, sondern auch in sozialen Netzwerken ist die Funktionalität der Gesichtserkennung ein gängiges, aber auch umstrittenes Thema. Im heutigen Blogeintrag behandeln wir jedoch nur die Gesichtserkennung von Facebook. Das beliebteste Soziale Netzwerk schaltete im Jahr 2011 die automatische Gesichtserkennung frei. Die Personen auf den hochgeladenen Fotos werden von Facebook automatisch erkannt, und mit dem zugehörigen Namen verbunden (Felix Knöcke 2012). Diese Funktion war schon lange vorhanden, durch die Gesichtserkennung von Facebook wurde diese Funktion fast automatisiert. Für die Nutzer von Facebook wird somit das Tagging erleichtert. Für Facebook bietet die Weiterlesen

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Süsse Babyfotos auf Facebook & Co.: Darf ich Fotos von meinen Kindern in meinem FB-Profil posten?

Ein paar Klicks und schon ist das neuste süsse Foto vom Nachwuchs auf Facebook hochgeladen. Kurz darauf folgen bereits die ersten schmachtenden Kommentare von Facebook-Freunden und man ist stolz, dass der Sprössling alle so entzückt, schliesslich ist das eigene Kind ja sowieso das schnuckligste. Schaut man sich auf Facebook & Co um, ist es Gang und Gebe, dass Freunde Fotos von ihren Kindern teilen, ob nun beim Sport, im Sandkasten, im Badeanzug oder fast nackt. Das Teilen solcher an sich harmlosen Fotos auf Sozialen Medien usw. kann, was den meisten jedoch nicht bewusst ist, auch Gefahren mit sich bringt. Dabei gibt es u.a. drei Aspekte zu beachten: Weiterlesen

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Tracking my child: Darf ich mein Kind per GPS orten?

Verfolgt man als Eltern die Medien, hat man das Gefühl, dass immer und überall eine Gefahr lauert wie z.B. einer Entführung des eigenen Kindes. Es ist nichts neues, dass Medien Fälle wie die der verschwundenen Maddie McCain oder Natascha Kampusch ausschlachten. Dass man sich als Eltern um seine Schützlinge Sorgen macht ist natürlich und wünschenswert. Bei übervorsichtigen Eltern nennt Frank Furedi, britischer Soziologe, es z.B. „Elternparanoia“. Amerikanische Psychologen sprechen von „Helicopter-Parenting“. (Blass 2010)

In manchen Kliniken Weiterlesen

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